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Aufgaben des stationären Hospizes



Das stationäre Hospiz hat die Möglichkeiten 10 an Krebs oder AIDS erkrankte Menschen und ihre Angehörigen und Freunde in ihrem letzten Lebensabschnitt zu begleiten. Dies geschieht in Einzelzimmern in einer familiären Atmosphäre.
Das Hospiz und seine Mitarbeiter nehmen die Lebensgewohnheiten der Patienten als Richtschnur ihrer pflegerischen Maßnahmen.

Ziel ist es, den Erkrankten bei wachem Verstand Schmerzfreiheit zu gewährleisten.

Art und Umfang der Pflegeleistungen werden im Einvernehmen mit dem Patienten, seinen Angehörigen, dem betreuendem Hausarzt und dem Pflegeteam gemeinsam entschieden.

Die Krankenpflege wird immer im Einvernehmen mit dem behandelndem Hausarzt, dem Patienten und dem Pflegeteam des Hospizes ausgeführt. Sie wird ausschließlich von qualifizierten Mitarbeitern durchgeführt.

Die Kosten für den stationären Aufenthalt werden zu einem grossen Anteil von der Kranken- und Pflegekasse übernommen. 10% seiner Kosten muss das Hospiz durch Spenden erwirtschaften.


Aufgaben des ambulanten Hospizes



Der ambulante Hospizdienst, mit speziell weitergebildeten Pflegefachkräften, kann dazu beitragen, dass schwerkranke Krebs- und AIDS-Patienten möglichst schmerz- und symptomfrei zu Hause leben können.
Dies geschieht immer im Einvernehmen mit dem Patienten, seinen Angehörigen und dem betreuenden Hausarzt. Die Kosten hierfür werden von der Krankenkasse übernommen.

Geschulte ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bieten außerdem Hilfen an. Sie begleiten Angehörige und Freunde in ihrem Alltag, ihrem Abschiednehmen und ihrer Trauer.